Poker Blätter

Poker Blätter

Poker ist aus Spielbanken nicht wegzudenken. Durch online Casinos gibt es mittlerweile unzählige Variationen von dem berühmten Kartenspiel, die verschiedenste Regeln beinhalten. Die Grundlage des Spiels besteht aus den Kartenreihenfolgen, die alle Spieler beim Pokern kennen sollten, um ihre Gewinnchancen zu maximieren.

Fragen wie „Welche Farbe ist bei einer Straße wertvoller?“ oder „Welche Hand ist nun besser?“ tun sich immer wieder auf. Daher möchten wir Poker Blätter näher erläutern.
In einer Rangliste haben wir sämtliche Hände aufgeführt, wobei die erste Kombination die Beste ist.

Reihenfolge von Poker Blättern gegliedert nach der Wertigkeit in herkömmlicher Spielweise

Folgende Reihenfolge der Karten gilt für herkömmliche Spielvariationen. Wenn Sie diese Kombinationen durch die Blätter kennen, können Sie schon an sämtlichen Tischen Platz nehmen. Die Regeln gelten für die meisten Pokerspiele wie Omaha, Texas Hold Em und mehr.

Anfänger beginnen Poker daher am besten mit Spielen, welche die gewöhnlichen Regeln aufweisen. Erst wenn diese erlernt wurden und Tischspieler mit den Kombinationen bestens vertraut sind, können Sie sich an Tische mit außergewöhnlichen Variationen setzen und ihr Können und Glück auf die Probe stellen.

Royal Flush:

Eine komplette Straße bzw. Straight der höchsten Kartenblätter ist die beste Hand. Sie benötigen 10 ,J ,Q,K ,A in der gleichen Farbe. Ob es Karten in Pik, Kreuz, Herz oder Karo sind, ist nicht relevant.

Straight Flush:

Für diese Kombination benötigen Sie eine Straße in derselben Farbe. Auch hier ist es nicht relevant, von welcher Farbe Sie eine Straight in der Hand halten. Je höher die Straße, desto wertvoller ist diese. 6, 7, 8 ,9 und 10 ist vom Wert niedriger wie 8, 9, 10, J und Q.

Four of a Kind (Vierling):

Sie haben vier Karten mit der gleichen Zahl oder dem gleichen Symbol wie vier Könige oder vier Asse.
Besitzen mehrere Mitspieler am Pokertisch einen Vierling, da in einer Variante mit mehreren Kartendecks gespielt wird, gewinnt der Gamer, der die höchste fünfte Karte besitzt. Diese stellt den sogenannten Kicker dar.

Full House:

Diese Poker Blätter Reihenfolge besteht aus einem Drilling, sprich drei Karten mit der gleichen Wertigkeit und einem Paar. Dabei wird der Drilling gewertet, was zum Beispiel bedeutet, dass der Kartenspieler mit drei Assen und zwei Zehnern gewinnt, wenn ein Tischnachbar drei Damen und zwei Assen in der Hand hält.

Flush:

Es handelt sich hierbei um fünf Karten in der gleichen Karte, wobei es keine Reihenfolge gibt. Haben Sie beispielsweise ein Ass, Dame, 9, 8 und 6 in Herz, ist Ihre Hand stärker wie die des weiteren Mitspielers mit König, Bube, 10, 7 und 6 in Kreuz, weil die höchste Karte gewertet wird. Da Sie ein Ass haben, haben Sie das bessere Flush, die Farbe spielt keine Rolle.

Straight (Straße):

Fünf Karten in einer Poker Karten Reihenfolge bilden die Straße. Die Farben dabei dürfen unterschiedlich sein und die Wertigkeiten beliebig. Sie kann z.B. mit einem Ass beginnen oder damit enden. Haben jedoch mehrere Mitstreiter eine Straight, erhält der Besucher den Gewinn, der die Kombination mit der höheren Wertung in der Hand hat.

Three of a Kind (Drilling):

Dabei haben Poker Spieler drei Karten mit dem gleichen Wert erhalten. Die Farbe hat keinen Einfluss auf das Gewinnen. Gewertet wird nach der höchsten Karte, wobei also der Nutzer mit drei Assen gewinnt, wenn ein Anderer drei Damen besitzt.

Two Pairs (zwei Paare):

Sie haben zwei Paare gesammelt und somit die „Two Pair“ Kombination. Da bei Poker die Farbe keine Rolle spielt, wird immer die Höhe der Karten bewertet. Bei zwei Paaren zählt das Paar mit den höheren Symbolen. Beispielsweise haben Sie zwei Asse und zwei Zehner und ein Kontrahent zwei Könige und zwei Damen, gewinnt Ihr Kartenwerk.

One Pair (ein Paar):

Hier halten Sie ein Paar, zwei Karten mit der gleichen Wertigkeit in den Händen. Die Höhe gibt Aufschluss über Sieg oder Niederlage. Zwei Assen sind höher und schlagen zwei Könige. Auch hier ist die Farbe nicht wichtig.

High Card (Höchste Karte):

Haben Sie und andere Pokerspieler keine Kombination gesammelt, benötigen Sie die höchste Karte, um einen Gewinn einzufahren. Sie halten eventuell Ass, König, Neun, Sieben und Sechs in der Hand, zählt das Ass. Hat der Nachbar am Tisch Dame, Bube, 10, 7 und 6, verliert er, da Sie das höchste Kartenblatt besitzen.

Poker Blätter bzw. Hände in besonderen Varianten

Ace to five Low:

In Pokervarianten wie in Hi/Lo Spielen bei Omaha beispielsweise gibt es die Methode, die niedrigeren Hände zu bewerten. Bei diesen Variationen wird die sogenannte „Ace to five Low“ Reihenfolge angewandt.

Auch bei dieser Spielart nimmt die Farbe keinen Einfluss. Das Ass stellt die niedrigste Karte dar. Hier wird die Wertung begonnen durch die höchste Karte und nach unten gezählt.

Five Low:

Dieses Blattwerk wird auch als „Wheel“ bezeichnet. Es besteht aus den Karten 5, 4, 3, 2 und der Ass.

Six Low:

Fünf Karten, die in keiner Kombination angewandt werden können. Die Karte mit der höchsten Wertigkeit ist die 6 bei dieser Hand. Da bei dieser Spielart die niedrigsten Karten gewinnen, schlägt die Kombination von 6, 4, 3, 2 und Ass Hands mit 6, 5, 4, 2 und Ass.

Seven Low:

Karten ohne besondere Kombination haben Spieler in der Hand, wobei das höchste Blatt eine Sieben darstellt. Haben mehrere Besucher die Sieben als höchste Karte, gewinnt der Spieler, der die zweite Karte mit niedrigerem Wert besitzt.

Eight Low:

Ohne eine Straße bilden zu können, haben Sie Pokerhände, in denen die Acht das höchste Blatt darstellt. Auch hier gewinnt dann der Mitstreiter, der als zweite Karte die mit niedrigerer Wertigkeit erhalten hat.

2-7 Lowball

Andersrum wie die High-Reihenfolge wird 2-7 Lowball gespielt und enthält andere Kartenwerte. Das schlechteste Blatt gilt als Bestes. Das Ass wird als höchste Karte gewertet.

Seven Low:

Bestehend aus den fünf Karten, die keine Straße bzw. Kombination bilden. Die Farben sind unterschiedlich und die 7 gilt als höchste Karte. Das beste Seven Low besteht aus 2,3,4,5 und 7 in verschiedenen Farben.
Haben mehrere Mitspieler dieses Blatt, gewinnt der Pokerspieler, der die niedrigere, zweite oder dritte Karte besitzt.

Eight Low:

Fünf Karten in der Hand, die nicht kombiniert werden können, wobei die 8 als höchste Karte gilt. Es besteht beispielsweise aus 2,3,4,5 und 8.
Gewinner ist der Kartenspieler, der die nächste Karte mit niedrigstem Wert in den Händen hält, sollten mehrere ein Eight Low haben.

Nine Low:

Ein Nine Low besteht aus einer Pokerhand mit unterschiedlichen Blättern, die keine Kombination aufweisen und die 9 die höchste Karte ist.
Gewonnen hat der Tischspieler, der als nächste Ziffer die niedrigste ausweist, genau wie bei Nine und Eight Low.

Ten Low:

Fünf ausgeteilte Kartenblätter, die verschiedene Farben aufweisen, keine Kombination beinhalten und die 10 als die Karte mit höchster Wertigkeit gewertet wird.
Haben mehrere Kontrahenten ein Ten Low, gewinnt der den Pot, dessen nächste Karte den niedrigeren Wert aufweist.

Badugi:

Diese Spielvariation ist etwas schwieriger zu erlernen und es wird viel Zeit benötigt, um die Wertigkeit und Kombinationen zu erlernen. Teilweise ist es der „Ace to five Low“ Spielart ähnlich. Auch bei Badugi ist das Ass die niedrigste Karte im Spiel. Der Unterschied zu der anderen Art ist, dass jede Karte eine andere Farbe aufweisen muss, damit diese zur Wertung genommen wird.

Statt mit fünf Karten wird hier nur mit vier Blättern gespielt. Daher gibt es keine Straßen und vier nacheinander gereihte Karten sind nicht schlecht.
Haben Sie also Karten derselben Farbe oder Pairs, wird von diesen jeweils, immer nur ein Blatt gewertet. Hauptziel des Spiels ist das Badugi, welches aus vier Karten unterschiedlicher Farben und Symbolen besteht.
Sie kaufen vier Karten und haben z.B. ein Paar, werden nur drei Karten gewertet. Erhalten Sie drei Blätter mit gleicher Farbe, werden nur zwei davon zur Bewertung hinzu gezogen. Bei diesen Beispielen wird immer die niedrigere Karte genommen.

Oft gestellte Fragen zum Thema Poker Blätter und Wertigkeit

Mit unserer Liste wissen Sie, welche Kombination höher ist und welche Karten es zu sammeln gilt. Dennoch stellen sich Pokerspieler häufig Fragen, deren Beantwortung zur Maximierung Ihrer Gewinnchancen beitragen sollen.

Sind nun zwei Paare besser oder ein Drilling?

Ein Drilling schlägt zwei Paare. Dabei kann der Kontrahent auch Paare mit höherer Wertigkeit in der Hand halten. Haben Sie also drei Zehner und ein Tischspieler zwei Assen und zwei Könige, haben Sie trotzdem gewonnen.

Was passiert, wenn zwei Kartenspieler das gleiche Blatt haben?

Beim Pokern in gewöhnlichen Varianten ist es in der Regel unmöglich, dass dieser Fall eintritt. Bei außergewöhnlichen Poker Variationen kann es jedoch vorkommen, dass gleich zwei Kartenplayer zum Beispiel ein Royal Flush in den Händen halten, was relativ selten passiert. Da beim Pokerspiel die Farbe keinen Einfluss nimmt, haben nun beide Spieler gewonnen und teilen sich den Pot.

Fazit

Die Kombinationen sind beim Pokern das A und O. Sie müssen gut beherrscht werden, damit Gewinnchancen und Möglichkeiten nicht übersehen werden. Um diese bestmöglich einzuprägen und die Chancen zu ermitteln, ob beim Kartentausch die benötigte Karte eventuell gekauft wird, müssen Spieler möglichst viel üben. Mit der richtigen Strategie winken beim Pokern durchaus lukrative Gewinne. Aber auch beim Pokern sollten Spieler stets bedenken, dass es sich auch hier um ein Glücksspiel handelt. Daher wird neben der Strategie, der Erfahrung und dem Wissen immer ein Quantum Glück benötigt.

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