Odds und Outs im Poker

Jeder, der sich mit Poker beschäftigt, egal ob im Casino an einem Spieltisch oder online, erkennt schon bald, dass es sehr lohnenswert sein kann, sich mit Mathematik und Wahrscheinlichkeiten zu beschäftigen. So langweilig sich das erstmal vielleicht anhört, so spannend wird es, wenn man diese Erkenntnisse in Gewinne umwandeln kann. Denn, um eine erfolgversprechende Poker Strategie zu entwickeln, sind bestimmte mathematische Faktoren unerlässlich.

Nur selten hat man bei einem Pokerspiel das Glück, dass man auf Anhieb eine „fertige“ Hand erhält, also Karten, die bereits eine perfekte Pokerhand bilden. Ganz im Gegenteil, meist ist die Hand erstmals unfertig. Abhängig davon, welche Karten nachkommen, kann aus einer unfertigen Hand eine fertige oder gemachte Hand werden, mit der man die Chancen erhöht, den Pot zu gewinnen.

Zwei wichtige Bezeichnungen in diesem Zusammenhang sind Odds und Outs. Diese bieten eine gute Hilfestellung, um abzuschätzen, ob es sich lohnt, weitere Einsätze zu tätigen oder ob man besser nichts mehr einsetzt.

Was sind Odds?

Mit dem Wort „Odds“ werden Kennzahlen bezeichnet, die angeben, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein bestimmtes Ereignis eintritt. Man kennt sie auch vom Setzen von Sportwetten. Dort werden sie im Allgemeinen als Quoten bezeichnet. Doch auch bei klassischen Casino Spielen, wie Blackjack oder Roulette, gibt es diese Wahrscheinlichkeiten, man denke hier nur an die Möglichkeiten, auf rot oder schwarz zu setzen, die mit einer Auszahlung von 1:1 einhergehen.

Beim Poker wird mit Odds die Wahrscheinlichkeit bezeichnet, mit der man genau jene Karten erhalten kann, die eine Hand vervollständigen und somit aus einer unfertigen eine fertige Hand machen.

Diese Wahrscheinlichkeit ist abhängig von den Karten, die man bereits hat und den Karten, die noch im Deck vorhanden sind und mit denen man eine fertige Hand bilden könnte.

Was sind Outs?

Diese Karten, also jene, die entweder noch im Spiel oder einer der Gegenspieler in seiner Hand hat und mit denen man eine fertige Hand bilden kann, bezeichnet man im Poker als Outs.

Hier ein Beispiel zu besseren Verdeutlichung:

  • Bei einem bestimmten Texas Hold’em Spiel haben wir die Karten Herz Dame und Herz 10 in der Hand, der Flop, das sind die ersten drei Community Cards, zeigt Kreuz König, Herz 4 und Herz 7.
  • Mit einer weiteren Herz Karte könnte folglich ein Flush aus Karten mit der Farbe Herz gebildet werden.
  • Insgesamt befinden sich 13 Karten mit Herz im Deck.
  • Zwei davon sind in unserer Hand, zwei auf dem Tisch als Community Karten, bleiben als noch neun Karten mit einer Herz, die unsere fertige Hand bilden könnten.
  • Diese verbleibenden neun Karten werden als Out Karten bezeichnet.

Zusammenhang Odds und Outs

Die Odds sind die Kennzahlen, die angeben, mit welcher Wahrscheinlichkeit man eine Out Karte, in unserem Fall eine Karte mit der Farbe Herz, bekommt, um eine gewinnbringende fertige Hand zu bilden.

Die Odds werden meist in Form von Prozentzahlen in Tabellen dargestellt und es gilt: Je höher die Odds, umso besser ist die Gewinnchance. Und das ist eine statistische Kennzahl, die man gerne hört!

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